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Medien und Mitteilungen Archäologie

Der Archäologische Dienst des Kantons Bern informiert laufend über seine Tätigkeiten. Veröffentlichte Medienmitteilungen finden Sie im kantonalen Mediencenter, ergänzende Informationen im Newsletter des Amtes für Kultur und auf Twitter. 

Medienanfragen

Für Medienanfragen ist der Fachbereich Kommunikation im Generalsekretariat der Bildungs- und Kulturdirektion erste Anlaufstelle.
E-Mail / +41 31 633 86 60

Für fachliche Fragen können Sie sich direkt an den Kantonsarchäologen, Adriano Boschetti, wenden.
E-Mail / +41 31 633 98 26 

Aktuelle Medienmitteilungen zur Archäologie und zum Amt für Kultur

    • Portal Medienmitteilungen des Kantons Bern

    Weitere aktuelle Informationen des Archäologischen Dienstes

    Ausstellungsserie «Archäologie aktuell» eröffnet

    Blick in die neue Ausstellung im BHM. Aperçu de la nouvelle exposition au Musée d’histoire de Berne © Bernisches Historisches Museum, Bern. Foto: Christine Moor

    Anfang September 2022 öffnete die Ausstellung «Archäologie aktuell. Berner Funde frisch aus dem Boden» im Bernischen Historischen Museum ihre Türen. Das Museum und der Archäologische Dienst des Kantons Bern zeigen künftig zweimal jährlich aussergewöhnliche Neufunde aus dem Kanton Bern.

    Nach dem gut besuchten Auftaktwochenende sind nun bis im Februar 2023 spektakuläre Neufunde aus dem Reichenbachwald auf der Engehalbinsel zu sehen. Die von der Aare umflossene Halbinsel beherbergte in der späten Eisenzeit (vom 3. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr.) eine bedeutende Stadt (Oppidum). Diese wurde von den Helvetiern, einem keltischen Stamm, bewohnt und trug wahrscheinlich den Namen Brenodurum. 

    Neue archäologische Siedlungsspuren in Ins

    Blick auf die Grabung am Riserenweg 13 in Ins während des maschinellen Freilegens der Befunde. Sites de fouilles au Riserenweg 13 à Anet : mise au jour des trouvailles archéologiques © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Stefan Aebersold

    Am Riserenweg 13 in Ins kamen bei Aushubarbeiten für den Neubau eines Mehrfamilienhauses zahlreiche archäologische Reste aus verschiedenen Zeiten zum Vorschein. Sie lösten eine Rettungsgrabung aus, die von Juni bis Ende August 2022 dauerte.

    Während der diesjährigen dreimonatigen Rettungsgrabung konnten Fundamentreste von zwei Gebäuden, davon eines mehrphasig, dokumentiert werden. Zwischen den beiden Gebäuden lag eine nicht überbaute Fläche, vielleicht ein Hof oder ein Garten. Die Funktion der Gebäude lässt sich mangels erhaltener Fussböden und aufgehender Wände nicht näher deuten. Die Datierung der zahlreichen geborgenen Keramikscherben zeigt aber, dass die Gebäude vom 1. bis 2. Jahrhundert bewohnt gewesen sein müssen.

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