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Europäische Tage des Denkmals

Jeweils am 2. Wochenende im September sind in der ganzen Schweiz Interessierte zu Führungen, Atelier- und Baustellenbesichtigungen oder  Exkursionen eingeladen. Das Publikum erhält Zugang zu Baudenkmälern und Kulturgütern, die normalerweise verschlossen sind. Das Wochenende mit Veranstaltungen an rund 300 Orten steht jeweils unter einem bestimmten Thema, so 2025 «Architekturgeschichten». Organisiert werden die Veranstaltungen von den eidgenössischen, kantonalen und städtischen Fachstellen für Denkmalpflege und Archäologie und vielen weiteren Institutionen und Organisationen.

12. und 13. September 2026 «In Gefahr?» und exklusive Einblicke

Die Europäischen Tage des Denkmals vom 12./13. September 2026 rücken die Gefahren in den Fokus, die unser Kulturerbe – auch in der Schweiz – bedrohen. Gleichzeitig bieten sie die Chance, gemeinsam Lösungen zu finden und neue Wege für den Erhalt unseres reichen Erbes zu beschreiten. 

Ob historische Bauten, die drohen, abgerissen zu werden, archäologische Funde, die in Vergessenheit geraten, oder handwerkliche Traditionen, die von modernen Techniken und Materialien verdrängt werden – jedes Kulturgut erzählt eine Geschichte, die es wert ist, bewahrt zu werden. Selbst Herausforderungen wie Vorschriften und Normen können Anstoss für kreative Ansätze bieten, um unser Erbe zu schützen und neu zu interpretieren.

Digitalisierung, Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Mobilität gefährden unser materielles und immaterielles Kulturerbe auf den ersten Blick, doch sie eröffnen auch neue Möglichkeiten. Technologischer Fortschritt kann helfen, Traditionen lebendig zu halten. Gesellschaftliche Veränderungen laden dazu ein, innovative Wege zu finden, um historische Stätten besser zu schützen und Kulturlandschaften zu bewahren.

Die Europäischen Tage des Denkmals schaffen eine einzigartige Plattform, um diese Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Durch exklusive Einblicke, spannende Veranstaltungen und den Austausch von Wissen und Ideen fördern sie ein tieferes Verständnis für unser kulturelles Erbe. Sie inspirieren uns dazu, nicht nur zu bewahren, sondern auch weiterzuentwickeln – für eine Zukunft, die das Gestern und das Morgen in Einklang bringt.

Das Programm im Kanton Bern

Auch im Kanton Bern erhalten Besucherinnen und Besucher an über vierzig Veranstaltungen exklusive Einblicke dazu, wie unser kulturelles Erbe erhalten und weiterentwickelt werden kann: Beispielsweise bietet der Schweizerische Berufsverband für Restaurierung SKR einen Blick hinter die Kulissen, der Kulturgüterschutz Bern ermöglicht einen seltenen Einblick in Depot und Sicherheitskonzepte der Bundeskunstsammlung. Das Gosteli-Archiv in Worblaufen, das Lichtspiel / Kinemathek Bern stehen ebenso auf dem Programm wie ein ehemaliger Bauernhof in Romont oder eine Führung durch die archäologische Rettungsgrabung in Ipsach. Viele weitere Orte laden zum Besuch und bieten spannende Erlebnisse und Einblicke – das detaillierte Programm ist ab Ende Juni online:

Persönliche Highlights zusammenstellen

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen im Kanton Bern und in der gesamten Schweiz mit den jeweiligen Anmeldebedingungen sind unter www.kulturerbe-entdecken.ch zu finden. Dort können Besucherinnen und Besucher ihr persönliches Programm zusammenstellen, die Veranstaltungen nach Kanton, Ort und Stichworten durchsuchen, Favoriten markieren und Plätze reservieren. Wer sich seinen Platz sichern will, sollte sich mancherorts frühzeitig anmelden.

Veranstaltungen 2026 im Kanton Bern

Das Programm 2026 ist ab Ende Juni online verfügbar.

  • Medienmitteilung von Netzwerk Kulturerbe Schweiz

Was sind die europäischen Tage des Denkmals?

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