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lit.dates – Literaturgespräche zu Literaturpreisen des Kantons Bern 2024

lit.dates

Sie möchten die ausgezeichneten Literaturschaffenden sowie Ihre Werke näher kennenlernen? Wir laden Sie herzlich zu den lit.dates ein.

In einer ersten Runde der lit.dates finden digitale Lesetreffen zu je einem der prämierten Werke statt. Moderiert werden alle fünf digitalen Treffen von der Literaturvermittlerin und langjährigen SRF-Bücherfrau Luzia Stettler. Die Treffen sind kostenfrei. Vorausgesetzt wird einzig die Freude daran, über einen literarischen Text zu diskutieren und die eigenen Lektüreeindrücke zu teilen. Die digitalen Treffen sind nur angemeldeten Personen zugänglich. 

Die ersten lit.dates finden jeweils von 20 bis 21 Uhr per Zoom wie folgt statt:

  • Montag, 26. August:  «Logbuch» von Christine Olmos
  • Dienstag, 27. August:  «Der Letzte löscht das Licht» von Tobias Aeschbacher
  • Donnerstag, 29. August: «I wett, i chönnt Französisch» von Sebastian Steffen 
  • Montag, 2. September : «Im ausgeschriebenen Haus» von Anina Mirjam Schärer
  • Dienstag 3. September: «Affezang» von Stef Stauffer

In der zweiten Runde der lit.dates stehen die direkte Begegnung und das Gespräch der fünf Gruppen mit der jeweiligen Autorin / dem jeweiligen Autor im Zentrum. Diese fünf Treffen der Teilnehmenden mit den Autorinnen und Autoren, moderiert von Mitgliedern der Literaturkommission, werden durch Kurzlesungen abgerundet und stehen auch einem weiteren Publikum offen. Sie finden unmittelbar vor der Preisverleihung im Zentrum Paul Klee statt.

  • Samstag, 7. September, 16.30-17.30 Uhr: Stef Stauffer, «Affezang»; Tobias Aeschbacher, «Der Letzte löscht das Licht»
  • Samstag, 7. September, 18.00-19.00 Uhr:  Sebastian Steffen, «I wett, i chönnt Französisch»; Anina Mirjam Schärer, «Im ausgeschriebenen Haus»; Christine Olmos, «Logbuch»

Unmittelbar nach den zweiten lit.dates findet die öffentliche Preisverleihung mit anschliessendem Apéro statt. Der Eintritt ist frei. Durch den Festakt führt Luzia Stettler. 

  • Samstag, 7. September, 19:30 Uhr, Zentrum Paul Klee, Bern: Verleihung der Literaturpreise des Kantons Bern 2024

Melden Sie sich hier bis am 31. Juli für lit.dates an! Sie erhalten nach Ihrer Anmeldung ein lit.dates-Paket mit dem gewählten Buch und vorbereitenden Unterlagen.

  • Medienmitteilung Literaturpreise 2024

  • Luzia Stettler

Anmeldeformular

Näheres zu den ausgezeichneten Literaturschaffenden und ihren Werken

Christine Olmos: «Logbuch. Notate»

Olmos’ Notate dokumentieren in knapper Prosa, luzider Lyrik und mit feinster Offenheit eine Zeit, in der die Autorin gleich zweifach an Krebs erkrankte – und wie die künstlerische Verarbeitung zurück ins Licht führen kann. Ein mutiges, starkes, freies Buch. Christine Olmos, geb. 1950 in Toffen (BE), lebt in Bern und ist eine Frau des Worts. In breve: Primarlehrerin, Heilpädagogin, Bibliothekarin. Biographie- und Gesprächsarbeit. Autorin von Kindergeschichten, auch fürs Radio – und Lyrik.

 

Tobias Aeschbacher: «Der Letzte löscht das Licht»

In einer einzigen Nacht wird ein Mietshaus zum blutigen Schauplatz origineller Wortgefechte, Schusswechsel und Liebeserklärungen. Was Tarantino in „Pulp Fiction“ erstklassig umsetzt, gelingt Aeschbacher in seiner Graphic Novel aufs Vorzüglichste.

Tobias Aeschbacher, geboren 1989, ist Comiczeichner, Illustrator und Grafiker. Er wohnt und arbeitet in Biel/Bienne und ist Mitherausgeber der Zeitschrift Kosmos Vertikal. Die Graphic Novel „Der Letzte löscht das Licht“ ist sein Debüt.

 

Sebastian Steffen: «I wett, i chönnt Französisch»

In «I wett I chönnt Französisch» wird ein Dreizehnjähriger durch den Mord an seiner Freundin und Seelenverwandten traumatisiert. Sebastian Steffen gibt seinen Monolog in träfem und rhythmisiertem Dialekt wieder und schafft so ein sprachlich unvergleichliches Kunstwerk.Über etliche beruflichen Umwege hat Sebastian Steffen, geboren 1984, den Weg zum Sprachkünstler gefunden. Im Jahr 2015 schloss er die Ausbildung am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel ab. «I wett, I chönnt Französisch» ist sein drittes Buch.

 

Anina Mirjam Schärer: «Im ausgeschriebenen Haus»

Was ist das für ein seltsames Haus? Eines aus Zeichen. Man kann es sich behaglich machen, sich aber auch leicht ein wenig verlieren darin. Anina Mirjam Schärer lädt uns in ihrem Erstling ein zu einer konkret-philosophisch-poetischen Führung, auf der es einiges zu entdecken gibt.

Anina Mirjam Schärer studierte Vermittlung von Kunst und Design an der FHNW in Basel und absolvierte das Masterstudium CAP in Literarischem Schreiben und Übersetzen an der HKB in Bern. Anina Mirjam Schärer lebt in Langnau im Emmental. Sie spielt Violine.

 

Stef Stauffer: «Affezang»

Einfühlsam und voller Schalk schickt Stef Stauffer ihre Protagonistin, bekannt aus drei Vorgängerromanen, auf eine letzte Reise nach Barcelona. In einem hinreissenden berndeutschen Monolog, der differenzierter nicht sein könnte, schildert sie die bittersüssen Erfahrungen des hohen Alters.

Stef Stauffer ist 1965 in Bern geboren und lebt heute in Münchenbuchsee und Locarno. Sie ist tätig als Redaktorin und Schriftstellerin. Mit «Affezang» vollendet sie ihre, ein ganzes Frauenleben umfassende, Tetralogie in berndeutscher Mundart.

 

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